Seife!

Alle meine Seifen, die ich hier präsentiere bestehen aus rein pflanzlichen Fetten und Ölen. Ich verwende keine tierischen Fette. Die genaue Menge an destillierten Wasser und Ätznatron bitte mit einem Seifenrechner ausrechnen.



KASTANIENSEIFE AUS ROSSKASTANIEN


Ich habe mich diesen Herbst (2016) in die Kindheit versetzt und Kastanien gesammelt. Aber was macht mit den Kastanien nun. Zum Männchen draus machen bin ich doch zu alt😉. Also habe ich geschaut, ob man die Kastanien nicht verseifen kann. Und dank den Seifen Gruppen auf Facebook bin ich auch gleich fündig geworden.

Rezept:

  • 250g geschälte Rosskastanien in 1L dest. Wasser 30 Min. kochen und anschließend 24h gekühlt
  • 25% Koksöl
  • 25% Bio. Palmöl
  • 20% Diestelöl
  • 20% Erdnussöl
  • 5% Rizinus Öl
  • 5% Rapskernöl
  • 6g äth. Cassia Öl und 24g Patchouli
  • Farbe blaugrün in etwas dest. Wasser gelöst.

Den Kastaniensud habe ich abgeschöpft und dementsprechend mit NaOH versetzt 7% überfettet und wieder gekühlt. Die Fett habe ich wie gewohnt geschmolzen dann die Öle hinzugegeben und den NaOH Kastanien Sud hinzugegeben. Anschließend habe ich den Seifenleim geteilt und die eine Hälfte gefärbt und die andere Hälfte beduftet.

Ein Swirl (im Dividor) habe ich mir in den Kopf gesetzt und ich muss sagen sieht echt gut aus. So schaut die Seife aus während der Herstellung aus und kurz danach! Dann kam sie noch für 30 Min. bei 50°C in den Backoffen um die Gelphase anzuregen.

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Und so sieht die Seife im geschnittenen Zustand aus:

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Salzseife (überarbeitetes Rezept)


Ich habe mich an ein neues Salzseifen Rezept gewagt und ich muss sagen sie ist wirklich toll geworden. Besonders ist schön ist die Textur der Seife. Zudem lässt sie sich einheimlich gut schneiden nach 12h. Leider hatte ich bei dem anderen Rezept immer Probleme damit, so dass ich Zahnseife zum schneiden verwenden musste und die Stücke nie so schön aussahen. Ein weiteres Highlight ist, dass ich zum ersten mal meine Seife gestempelt habe. Und auch das Stempel ging relative einfach. Im Internet habe ich noch gelesen, dass man den Stempel in Stärke oder Babypuder tauchen sollte um eine Anhaften der Seife zu vermeiden. Dies werde ich beim nächsten mal auch machen, da ich ganz leichte Probleme mit dem Anhaften hatte, aber das Ergebnis gefällt mir wirklich gut.

Nun zum Rezept. Das Grundrezept (Soleseife) habe ich hier her: www.naturseife-und-kosmetik.de
Allerdings habe ich das Rezept erweitert und 50g Lanolin hinzugegeben und mit dem Seifenrechner die Wassermenge und die Zugabe des NaOH neue berechnet. Der Überschuss an Fett lag bei 8%.

Ich freu mich schon darauf das erste Stück Seife anzuwaschen!


Lavendel Seife


Das Rezept der Lavendel Seife habe ich aus dem Buch: „Naturseifen das reine Vergnügen von C. Kaspers“. Die Inhaltsstoffe lauten Olivenöl, Koksöl, Rapsöl und Sonnenblumenöl. Geduftet habe ich das ganze mit ätherischen Lavendel Öl. Die Lila Farbe kommt von Ultra Violett. Zudem habe ich ich noch Lavendel Blüten hinzu gegeben. Als Seifen Form habe ich eine Whisky Flaschen Verpackung verwendet. Da die Seifen Scheiben sehr groß waren habe ich sie geviertelt.

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Info. Lavendel Blüten kann man sehr gut zum Seifenleim hinzugeben. Die Blüten verfärben sich nur geringfügig.


Yasmin Seife


Ich wollte die Yasmin Seife marmorieren doch leider führt das Yasmin Parfum Öl zu „Blitzbeton“, so dass keine Zeit mehr für den Swirl war. Deswegen sieht die Seife ein wenig anders aus…

Den Seifenleim habe ich getrennt und nur den hellen Teil mit Yasmin PÖ geduftet. Der blaue Teil ist mit Blaupaste (verdünnt) eingefärbt. Hergestellt habe ich die Seife im Dividor.

Das Rezept

  • 22% Rapsöl
  • 22% Kokosöl
  • 22% Olivenöl
  • 22% Bio Palmöl
  • 6% Rizinusöl
  • 6% Sheabutter
  • Überschussfett 10%
  • beduftet mit Yasmin Öl
  • gefärbt mit Blaupaste

Das Rezept habe ich mir selber überlegt. Es basiert auf ein 50er Rezept und wurde leicht angepasst.

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An der Oberfläche sieht man ein leicht weissliche Schicht. Das ist Sodaasche die sich gebildet hat weil ich die Seife nicht abgedeckt habe. Dies ist aber nicht weiter schlimm und mindert auch nicht die Qualität der Seife. Es ist zwar kein Swirl aber trotzdem schön anzuschauen.


Olivenölseife


Bei der Volkshochschule München habe ich einen Seifen Kurs besucht in dem die Teilnehmer wertvolle Tipps zum Seifensieder Handwerk bekommen haben und Seife unter Anleitung selber herstellen durften. Die Seife wurde in einer Stapelchips Verpackung hergestellt, deswegen die geschnittene Halbkreis Form der Seife.

Die Inhaltsstoffe sind Olivenöl, Koksöl, Kakaobutter, Palmkernöl, Rizinusöl, Ringelblumen und ätherisches Orangenöl für den Duft.

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Leider hat die Seife schon an Duft verloren. Deswegen habe ich ein paar Tropfen des Orangenöls auf ein Papiertaschentuch gegeben und zu der Seife gelegt. Die Seife ist Luftdicht und dunkel verpackt. So kann der Duft länger in der Seife gehalten werden.


Salzseife


Salzseife ist besonders gut als Duschseife geeignet. Sie trocknet die Haut nicht aus und schäumt dank Babassuöl und Rizinusöl sehr gut.

Die Inhaltsstoffe sind Kokosöl, Rapsöl, Mandelöl, Babassuöl, Rizinusöl und Lanolin. Als Duft habe ich Kokos PÖ verwendet und TiO2 habe ich die Seife gefärbt. Bevor ich die Natronlauge angesetzt habe, habe ich das dest. Wasser mit Meersalz gesättigt. Das Lanolin sorgt für die Pflege der Haut. Außerdem habe ich einen mittel hohen Rückfettungsgrad gewählt.

Das Rezept:

  • 60% Kokosöl
  • 15% Rapsöl
  • 15% Mandelöl
  • 5% Babasuuöl
  • 3% Rizinusöl
  • 2% Lanoli
  • 10 % Überschussfett (NaOH Menge bitte mit einem Seifenrechner ausrechnen)
  • PÖ Kokos zum beduften

Zugabe von Meersalz in die Natronlauge. Die Menge an dest. Wasser bitte mit einem Seifenrechner ausrechnen.

Info! Rizinusöl fördern die Schaumbildung beim Waschen mit der Seife.

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Die Seife sind auf den Fotos erst ein Tag alt.

Jetzt wird sie noch 4-6 Wochen schlafen gelegt bevor ich sie das erstemal benutzen kann.


Kaffeeseife


Kaffee Seife unterscheidet sich nicht wirklich von anderen Seifen, jedoch kommt in einem Teil der Seife Kaffeesatz mit rein. Das Kaffeepulver wirkt wie ein Peeling. Deswegen ist die Seife ideal als Küchen – oder auch Gartenseife geeignet. Ich habe die Seife in 3 Teile getrennt. Ein Teil ist beduftet mit Kaffee PÖ, der zweite Teil ist mit Titandioxid aufgehellt und der dritte Teil hat nur ganz wenig Titandioxid und Kaffeesatz.
Hier die ersten Fotos der Seife im Dividor.

Das Rezept:

  • 25% Rapsöl
  • 24% Kokosöl
  • 25% Bio Palmöl
  • 24% Olivenöl
  • 2% Lanolin
  • 8% Überschussfett 8%
  • gefärbt mit Titandioxid
  • Kaffeesatz und Kaffee Parfümöl

Die Menge an dest. Wasser bitte mit einem Seifenrechner ausrechnen.

Hier die Fotos der fertigen Seife. Auf den Fotos sieht man kleine weisse Flecken. Diese kommen von dem Titandioxid. Titandioxid muss gelöst werden vor der Zugabe in den Seifenleim. Außerdem ist darauf zu achten, dass gelöste Titandioxid mit dem Stabmixer in den Seifenleim einzuarbeiten da sich das Pulver nicht vollständig löst.

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Das Rezept ist eine Eigenkreation und basiert auf eine 25ger Rezept. Vorteil dieser Seife ist der Kaffeesatz. Kaffee neutralisiert Gerüche und ist somit ideal als Küchenseife geeignet. Der Kaffeesatz ist zudem ein gutes Peeling und eignet sich somit auch als Gärtner Seife.


Shampooseife


Diese Seife ist eine Kräuterseife die sehr stark schäumend ist. Sie ist eine rein pflanzliche Seife und sehr gut geeignet für leicht fettendes Haar.
Folgende Fette bzw. Öl wurden verwendet: Kokosöl, Olivenöl, Rizinusöl, Traubenkernöl, Mandelöl und Jojobaöl mit Natronlauge verseift. Die Wirkstoffe sind Kräuter wie Rosmarin, Salbei, Kamille und Meersalz. Sie verleihen ihr auch die wunderschöne gelbe Farbe. Mit ätherischen Öl kann das ganze beduftet werden. Das Rezept habe ich aus dem Buch: „Naturseifen das reine Vergnügen von C. Kaspers“.
Nach der Herstellung muss die Seife ca. 4 – 6 Wochen reifen. Und so sieht sie aus!

 

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So sieht die Seife nach 4 Wochen aus!

 

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Die Seife ist auf den Fotos ein Tag alt!